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Die Schauspieler
Kein anderer Schauspieler ist so häufig in das hirschlederne Kostüm des „Winnetou“ geschlüpft wie Benjamin Armbruster. Seit 1990 verkörpert er den Helden aus den Büchern von Karl May auf der Bühne des Elspe Festivals. Armbruster, geboren in Siebenbürgen, begann seine Karriere bei internationalen Filmproduktionen in Rumänien. Wenn er nicht in Deutschlands Wildem Westen für das Gute kämpft, steht Armbruster beim Stadttheater in Bielefeld auf der Bühne. Nebenbei gibt er seinen Kollegen Stuntunterricht. „Winnetou ist die Rolle meines Lebens“, sagt der Schauspieler. Und Elspe-Chef Jochen Bludau fügt hinzu: „Benny spielt die Rolle nicht nur, er ist auch so.“
„Ich bin froh, einmal einen Guten spielen zu dürfen“, lacht Michael Heuel, der neu in der Rolle des „Old Firehand“ ist. Heuel wurde ganz in der Nähe von Elspe, in Olpe geboren. Im Fernsehen ist er meist der Bösewicht. Heuel war in Serien wie „Unter uns“ oder „SK Kölsch“ zu sehen. In der ARD-Dokumentation „August der Starke“ spielte er die Hauptrolle. „Da durfte ich auch reiten und das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich in Elspe beworben habe“ so Heuel.
Jean Marc Birkholz setzt als „Kleiner Bär“ kämpferische, aber auch romantische Akzente. Für ihn sind Karl-May-Festspiele nichts Neues. Birkholz spielte bereits auf der Freilichtbühne im sächsischen Rathen den „Winnetou“. Der Unterschied? „Da ist eigentlich kein Vergleich möglich. In Elspe wird professioneller gearbeitet. Die Inszenierung ist auch wesentlich größer als in Rathen.“
Joachim „Jogi“ Kaiser hat als „Sam Hawkens“ seit einigen Jahren die Lacher auf seiner Seite. Kaiser begann als Sänger einer Hardrock-Band, kam so zu Musicals wie „JFK“ und schließlich zum Ensemble des bekannten Hamburger Ohnsorg-Theaters.
Rolf Schauerte wird für seine Rolle als Gangsterboss „Brinkley“ vom Publikum mit Buh-Rufen belohnt. „Macht nichts, auch das ist ein Erfolgserlebnis“, lacht er. Dass er auch Helden verkörpern kann, hat Schauerte im vergangenen Jahr bewiesen. Da überzeugte er als „Old Surehand“ in „Unter Geiern“. Schauerte ist neben Jochen Bludau Geschäftsführer des Elspe Festivals.
Als „Ellen“ verliebt sich die Schauspielerin Samantha Richter in den „Kleinen Bären“. Richter stand im vergangenen Jahr im Staatstheater Kassel und im Badischen Staatstheater Karlsruhe auf der Bühne. Sie hat am Mozarteum in Salzburg studiert und spielt in dem Film „Toxic Lullabay“ die Hauptrolle, der in diesem Jahr Premiere hat. „Bei Samantha kommen zwei Sachen zusammen: Sie ist eine gute Schauspielerin und eine hervorragende Reiterin, davon konnten wir uns beim Casting überzeugen,“ so Elspe- Geschäftsführer Jochen Bludau.
Meinolf Pape ist ein Schauspieler der ersten Stunde beim Elspe Festival. Er hat die Karl-May-Festspiele mit aufgebaut. Besonders mit seiner Stuntarbeit prägte Pape die Action-Inszenierungen. Als „Großer Wolf“, Häuptling der Utahs, ist er beim „Schatz im Silbersee“ der indianische Gegenspieler von „Winnetou“.
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